Bartolo Musil

ist seit seiner Kindheit als Sänger und Komponist tätig.

Er studierte an den Salzburger, Wiener und Detmolder Musikhochschulen Komposition (Gerhard Wimberger und Erich Urbanner) sowie Gesang bei Gertraud Schmid, Walter Berry und Thomas Quasthoff und bildete sich in Meisterkursen mit Edith Mathis, Cornelia Kallisch, Kurt Widmer, Jessica Cash, Rudolph Piernay und anderen weiter.
Bartolo Musil erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien, so kürzlich den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb „Concours International de la Mélodie Francaise de Toulouse“.

Bartolo Musils Repertoire reicht vom Frühbarock bis zum experimentellen zeitgenössischen Musiktheater.

Im Konzertbereich ist er im Wiener Musikverein (u.a. szenische Monteverdi-Madrigale im Großen Saal), im Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie ("Messiah" und "Die Schöpfung"), beim Festival der Chigiana in Siena („Atenaide“ von Vivaldi, RAI-Übertragung), im Wiener Stephansdom, bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, beim Carinthischen Sommer, bei Konzerten der Jeunesses Musicales, im Grazer Stephaniensaal, im Berliner Dom und vielen anderen Veranstaltern aufgetreten.

Mit der Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo, die er mit nur zwei Wochen Vorbereitung in einer großen Produktion beim deutschen Festival „Antikenfestspiele“ in Trier übernahm, errang er einen besonderen Erfolg bei Publikum und Kritik und wurde von der Zeitschrift „Opera Now“ als eine der Entdeckungen des Jahres gelistet.
Im Bereich der Oper wurde er außerdem in einer Hauptrolle in der neu entdeckten Oper "La Fede ne’ Tradimenti" von A. Ariosti bei den Berliner Festspielen, beim Holland Belcanto Festival (Hauptrollen in Opern von Donizetti, Mozart und Righini), bei einer Koproduktion der Schwetzinger Festspiele mit der Frankfurter Oper (Zweitbesetzung der Titelrolle in der Uraufführung von Salvatore Sciarrinos Oper "Macbeth", Regie: Achim Freyer), bei der Wiener Kammeroper, der neuen Oper Wien (eine Hauptrolle in der österreichischen Erstaufführung von „Le Balcon“ von Peter Eötvös) und für eine Tournée (Mozarts "Zaide" mit der Wiener Akademie, verschoben) unter Martin Haselböck engagiert.

Er hat dabei u.a. mit dem Wiener Klangforum, dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon, dem Ensemble Kontrapunkte, dem SWR-Orchester, den Moskauer Symphonikern, dem Orpheus Kammerorchester, dem Savaria Barockorchester, Armonio Tributo und Berlin Baroque zusammengearbeitet.

Er verfügt über ein großes und stilistisch weitgespanntes Liedrepertoire und hat Liederabende u.a. beim Musikforum Viktring (ORF-Übertragung), der Association de la Mélodie Francaise de Toulouse und im Istitut Francais de Vienne gegeben. Weiters hat er als Solist bei Rundfunk- und CD-Produktionen mitgewirkt. Oft tritt er auch als Interpret seiner eigenen Musik auf.

Neben Unterrichts-, Chorleitungs- und pianistischen Aktivitäten ist Bartolo Musil mit dem Schnulzen-Duo illie&bart auch im Kleinkunstbereich erfolgreich tätig.
Zusätzlich hat er als Komponist für den Wiener Musikverein, das Konzerthaus und die Jeunesses Musicales und andere Veranstalter gearbeitet und hat beispielsweise beim Carinthischen Sommer 2008 einen neuen Liederzyklus nach Peter Turrini selbst uraufgeführt.

Im Herbst 2007 ist seine erste Solo-CD mit den Titel „Virtuosity – il Baritono Barocco“ erschienen.

2009/10 interpretiert Bartolo Musil den Papageno und und im März den Pluto in Telemanns „Orpheus“ an der Oper Magdeburg. Letztere Produktion wird mit Opera Fuoco Paris koproduziert.

Bartolo Musil   Bariton
A-1070 Wien ... Neubaugasse 17-19/17 ... tel: +43 (0)676 / 61 83 872
web: www.bartolomusil.com ... email: info@bartolomusil.com