PUBLIKATIONEN

DAS GROSSE UND DAS KLEINE


Tempowahl und andere Entscheidungen in der Interpretationspraxis von Schuberts Winterreise

Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie

Akkordeon Inhalt

Die umfangreichen vom Forschungsprojekt PETAL (Performing, Experiencing and Theorizing Augmented Listening, Graz 2017–20) vorgelegten Messdaten sowie die darauf basierenden Untersuchungen zeichnen ein differenziertes Bild von Interpretationsstrategien in Aufnahmen und Aufführungen der Winterreise von Franz Schubert, insbesondere was die Tempowahl betrifft. Tempi und andere Interpretationsentscheidungen haben einerseits konzeptionelle Grundlagen – sowohl in rein musikalischer als auch in ›theatral‹-narrativer Hinsicht – und unterliegen andererseits vielfachen praktisch-physiologischen Bedingtheiten, die vom künstlerischen Profil und der Tagesverfassung der Interpret*innen bis hin zur Raum- und Instrumentenwahl reichen. Im Falle der Winterreise kann der interpretatorische Fokus zwischen Einzellied und Gesamtzyklus oszillieren, und so kann eine weitere Trennlinie gezogen werden zwischen bedingenden Faktoren, die sich auf einzelne Lieder, und solchen, die sich auf den Zyklus als ganzen auswirken. Der vorliegende Aufsatz setzt diese praktischen Erwägungen in Relation zu den Forschungsergebnissen von PETAL und stellt am Ende die Frage, ob es so etwas wie ein ›subjektives Tempo‹ gibt.

SPRECHEN ÜBER DIE SCHÖNHEIT VON SINGSTIMMEN


Titelartikel Vox Humana
Fachzeitschrift für Gesangspädagogik

Akkordeon Inhalt

Wenn wir eine Stimme hören, begegnen wir, noch bevor wir auf anderen Ebenen mit ihr in Verbindung treten können, einem Timbre. Die Begegnung mit einem Timbre ist sinnlich, spontan und direkt, gewissermaßen vor-sprachlich oder vor-begrifflich.

WIE EIN BEGEHREN


Buch, transcript Verlag
Leseprobe

Akkordeon Inhalt

Sprache und Musik begegnen einander im singenden Körper. Besonders eng verwoben sind sie in Kunstlied und mélodie um 1900: Dies bildet den Ausgangspunkt für eine Systematik von beispielhaften Stimmgebungen zwischen Sprechen und Singen, die einen Bogen von der Theaterdeklamation bis hin zur Vokalise spannen. Bartolo Musil zeigt, wie Komposition und Interpretation, Gesangstechnik und Hermeneutik, Sprach- gestaltung und musikalische Phrasierung dabei in einen Dialog eintreten, und erzählt das schillernde und prekäre Miteinander von Wort und Ton in gesungener Kunstmusik neu – als Liebesgeschichte zwischen Hingabe, Verschmelzung, lustvoller Differenz, Abstoßung und Selbstbehauptung.

SINGEN SPRECHEN DEKLAMIEREN


Vokaltexturen und ihre stimmliche Umsetzung im Kontext von Carl Orffs Antigonae

Akkordeon Inhalt

Artikel in:
Kalcher, Anna Maria (Hg.): Orff im Wandel der Zeit. Kunst trifft Pädagogik. Wiesbaden: Reichert 2022, S. 55-70. (Englische Version in Arbeit)

LINKSAMMLUNG ZUR FORSCHUNGSTÄTIGKEIT

Wie ein Begehren

Buch [transcript] Verlag

Wie ein Begehren

Rezension in „das Orchester“ 06/2019

E.P.A.R.M.

(European Platform for Artistic Research in Music) lectures 2019

E.P.A.R.M.

(European Platform for Artistic Research in Music) lectures 2013

EuroMAC

8th European Music Analysis Conference
lecture